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Benjamin Amaru: Sound der neuen Schweiz

martedì, 12. marzo 2019

Da Luana Beerli

 

Fotografie: Flavio Leone

In unserer Artikelreihe “Sound der neuen Schweiz” porträtieren wir junge Musikerinnen und Musiker, die den Soundtrack zur neuen Schweiz liefern. Heute: Singer / Songwriter Benjamin Amaru, der als viel versprechender Newcomer der Schweizer Musikszene gilt. Anfangs Februar 2019 veröffentlichte er seine Debut-EP «Real Fake Rebel».
Luana Beerli hat sich mit Benjamin über dessen Musik, Mehrfachzugehörigkeit und Assimilation unterhalten.

Du bist als Sohn einer persischen Mutter und eines Schweizer Vaters in Appenzell Ausserrhoden aufgewachsen. Kannst Du uns von dieser Zeit erzählen?
Eigentlich war meine Kindheit ziemlich cool. Mein Vater ist weltweit beruflich tätig, wir sind also viel gereist. Er ist eher eine ruhige Person, also eher Schweizerisch. Meine Mutter hingegen ist sehr temperamentvoll, sehr persisch. Die Mischung hat es ausgemacht, ich glaube der kulturelle Clash den es gab, hat meine kreative Energie ins Rollen gebracht.

Deine Antwort klingt wie das gängige Klischee: Hier die ausgeglichenen Schweizer, dort die temperamentvollen Perser. Denkst Du solche Attribute sind so einfach einer Nation zuzuordnen? Und was ist für dich zum Beispiel besonders schweizerisch?
Attribute sind nicht einfach einer Nation zuzuordnen, aber in meinem Fall ist es so. Wenn ich typisch schweizerisch sage, meine ich das neutrale und überlegte Verhalten der Schweizerinnen und Schweizer.

Welche Rolle spielt diese Mischidentität und Mehrfachzugehörigkeit in deinem aktuellen Leben?
In meinem aktuellen Leben spielt das nicht wirklich gross eine Rolle. Ich wurde in der Schweiz geboren, habe einen Schweizer Pass und fühle mich eigentlich auch als Schweizer in meiner Zugehörigkeit. Ich fühle mich aber oft im Kopf und in meiner Art und Weise wie ich bin nicht so Schweizerisch. Wie ich denke und wie ich Dinge verstehe, ist meist eher ein bisschen anders.

Du hast bis jetzt selten bis nie öffentlich über deine Herkunft gesprochen. Ist das eine bewusste Entscheidung?
Es ist keine bewusste Entscheidung nicht darüber zu sprechen aber ich denke nicht, dass ich das gross herausposaunen muss. Wenn man normalerweise gefragt wird woher man kommt, ist nicht immer klar ob man nach den Wurzeln gefragt wird oder nach etwas anderem. Auf diese Frage antworte ich, dass ich aus Appenzell Ausserrhoden oder St.Gallen bin. Viele Leute können mich oft nicht einordnen, weil sie mir meine Nationalität nicht ansehen können.

Fotografie: Flavio Leone

In «Son of the Desert» hört man gegen Ende das persische Instrument Santur. Was hat Dich dazu bewegt, das ansonsten moderne und elektronische Lied mit klassisch orientalischen Klängen zu beenden? Weshalb dieser Bruch?
Mir gefallen solche «Back to the roots»-Dinge. Die Santur hat auch einfach ein bisschen zum Vibe des Songs gepasst. In «Son of the Desert» geht es ja eher etwas orientalisch zu und her. Ich dachte, es muss etwas Authentisches sein, das zum Lied passt. Der Klang und der Ton dieses Instruments waren passend, darum haben wir das Lied so produziert.

Gibt es sonstige Anknüpfungspunkte zur Herkunft deiner Eltern in deiner musikalischen Arbeit?
Eigentlich gibt es nicht gross Anknüpfungspunkte. Ich beziehe mich nie speziell auf ein Land und habe auch nicht das Bedürfnis herauszuschreien: «Hallo ich bin halb Schweizer, halb Iraner». Das was gerade rauskommt, kommt raus.

Ziehst Du es in Betracht in Zukunft auch Lieder auf deutsch oder persisch zu veröffentlichen?
Nein, Lieder auf Persisch nicht. Meine Mutter und meine Grossmutter haben zwar oft mit mir und meinen Geschwistern Farsi gesprochen aber ich beherrsche die Sprache nicht fliessend.
Auf Deutsch habe ich auch schon Musik geschrieben und es gefällt mir teilweise auch. Aber wenn ich Musik auf Deutsch machen würde, dann schon eher sehr ruhige Indie-Lieder. Vielleicht auch auf lyrische Art und Weise, in der Art von Poetry. Das finde ich auch cool aber ich möchte nicht wirklich auf Deutsch Musik schreiben.

Reizt es dich manchmal Farsi zu lernen oder ist die persische Kultur zu weit von deinem Alltag entfernt?
Ich würde die Sprache eigentlich sehr gerne lernen. Oft fehlt mir aber die Zeit und der Drive dafür.

Deine Musik kann nicht eindeutig einem Genre zugewiesen werden, du bewegst dich zwischen RnB, Pop, Indie und Soul. Warum ist das so?
Ich denke nicht, dass meine Musik einem Genre zugewiesen werden kann, was ich aber als Vorteil sehe. Für mich ist es irrelevant etwas in irgendeinem Genre einzubringen. Mir geht es darum einfach im Allgemeinen etwas einzubringen.. Ob das jetzt in ein Genre passt oder nicht, ist für mich unwichtig. Jeder kann und soll für sich selbst interpretieren, was meine Musik bedeutet oder eben auch nicht.

Ist das eine Eigenschaft von dir, dass Du dich auch ausserhalb der Musik nicht gerne kategorisieren lässt?
Es passiert einfach, dass ich nicht kategorisierbar bin. Ich weiss nicht genau wie mein Musikstil zustande gekommen ist. Ich denke es ist die Mischung aus allen Einflüssen, die täglich auf mich einwirken.
Dementsprechend lasse ich mich nicht gerne kategorisieren, genauso wie ich andere nicht kategorisiere. Hier geht es aber hauptsächlich darum, dass ich niemanden aufgrund von irgendwelchen Eigenschaften besser oder schlechter finde. Ich versuche jeden gleich anzuschauen und verlange das auch von meinen Mitmenschen.

Eine sehr schöne Denkweise, leider ist sie in unserer Gesellschaft meist realitätsfern. Wie gehst du damit um, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder anderer Eigenschaften nicht dieselbe Ausgangslage erhalten wie andere?

Den Gedanken, dass Menschen aufgrund ethnischer Eigenschaften schubladisiert werden, finde ich ungebildet und lächerlich. Ich finde es unglaublich schlimm, dass man Menschen überhaupt voneinander unterscheidet.

Wie sieht für dich eine neue Schweiz aus?
Vor allem bei jüngeren Menschen spüre ich immer weniger Rassismus. Ich denke, das ist stark von der Ausbildung abhängig. Schweizer Schulen sind meiner Meinung nach mittlerweile so gut, dass den Kindern mitgegeben wird, dass jeder Mensch gleich ist. Es gibt aber sicherlich auch in meiner Generation Personen, die eine rassistische Denkweise haben, das bezweifle ich nicht. Aber ich denke, dass wir um Meilen weiter sind als noch vor zehn bis zwanzig Jahren. Man kann nicht alle auf einmal zu besseren Menschen machen, diese Evolution muss Schritt für Schritt stattfinden.

 

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Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

venerdì, 10. settembre 2021

Da Anisha Imhasly

 

Gruppenbild im Anschluss an die kulturpolitische Debatte, Gessnerallee Zürich, Juni 2021

An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

#DeepDiversity

Glossario
Glossario #Nuova Svizzera

 

Il glossario #NuovaSvizzera presenta le nozioni rilevanti che permettono di comprendere in maniera fondata e critica i temi legati alla migrazione, al pluralismo e al razzismo in Svizzera.

Elio Lanari 17. April 1960 – 17. Juni 2021

sabato, 3. luglio 2021

Da Institut Neue Schweiz

 

Elio Lanari

Elio, caro, viel zu kurze Zeit nur hast Du unseren Vorstand mit Deiner Arbeit beehrt. Dein Engagement aber war schon viel älter. In den 60ern als Kind von italienischen Einwanderern in der Schweiz aufgewachsen, wusstest Du, was es hiess, sich gegen alle Hindernisse einen Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen.

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

domenica, 20. giugno 2021

Da Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

«We Talk. Schweiz ungefiltert» - die Talkshow mit Migrationsgeschichte am Frauen*streik

martedì, 15. giugno 2021

Da Stimmen der Neuen Schweiz

 

Feministische Aktionstage 2021, Fotos: raumsinn | dani fels

«We Talk. Schweiz ungefiltert» wurde im Frühling 2021 vom Förderverein des Institut Neue Schweiz, dem Berner Rassismus Stammtisch und dem Kollektiv Ostwind - Ostschweiz mit Migrationsvorsprung ins Leben gerufen. Bei We Talk sprechen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung miteinander: «Ungefiltert, reflektiert und kritisch.» Gestern wurde im Rahmen des Frauen*streiks die zweite Folge lanciert.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

giovedì, 3. giugno 2021

Da Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

martedì, 1. giugno 2021

Da Institut Neue Schweiz

 

raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

domenica, 30. maggio 2021

Da Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

giovedì, 20. maggio 2021

Da Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

giovedì, 15. aprile 2021

Da Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

#NuovaSvizzera

LETTERA APERTA AL CONSIGLIO FEDERALE DELLA SVIZZERA: LE DIFFICOLTÀ ECONOMICHE IN TEMPO DI CRISI A CAUSA DEL CORONAVIRUS NON DEVONO METTERE A REPENTAGLIO IL PERMESSO DI RESIDENZA E LA NATURALIZZAZIONE - ANCHE IN QUESTO CASO SIAMO SOLIDALI!

venerdì, 1. maggio 2020

Da INES Istituto Nuova Svizzera

 

La pandemia del coronavirus non è solo una crisi sanitaria, ma anche sociale ed economica. Molte persone sono minacciate dalla disoccupazione, dipenderanno dall'aiuto sociale e dovranno indebitarsi, anche in Svizzera. Ciò ha enormi conseguenze finanziarie e sociali, ma anche - cosa che molti non sanno - legali. Il criterio dell'"integrazione economica" svolge un ruolo decisivo nelle decisioni relative al permesso di residenza e alla naturalizzazione. La pandemia del coronavirus è quindi una minaccia esistenziale per molte persone. Ciò riguarda potenzialmente un quarto della popolazione residente che non ha la cittadinanza svizzera, ma che sostiene e contribuisce a costruire il paese quotidianamente.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

venerdì, 6. marzo 2020

Da Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

martedì, 21. gennaio 2020

Da Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

lunedì, 15. luglio 2019

Da Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

giovedì, 16. maggio 2019

Da Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

giovedì, 8. aprile 2021

Da Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

venerdì, 9. aprile 2021

Da Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

lunedì, 15. giugno 2020

Da INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

mercoledì, 9. settembre 2020

Da Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

venerdì, 10. settembre 2021

Da Anisha Imhasly

 

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An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

Elio Lanari 17. April 1960 – 17. Juni 2021

sabato, 3. luglio 2021

Da Institut Neue Schweiz

 

Elio Lanari

Elio, caro, viel zu kurze Zeit nur hast Du unseren Vorstand mit Deiner Arbeit beehrt. Dein Engagement aber war schon viel älter. In den 60ern als Kind von italienischen Einwanderern in der Schweiz aufgewachsen, wusstest Du, was es hiess, sich gegen alle Hindernisse einen Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen.

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martedì, 15. giugno 2021

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Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

martedì, 1. giugno 2021

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raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

giovedì, 20. maggio 2021

Da Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

#NuovaSvizzera

LETTERA APERTA AL CONSIGLIO FEDERALE DELLA SVIZZERA: LE DIFFICOLTÀ ECONOMICHE IN TEMPO DI CRISI A CAUSA DEL CORONAVIRUS NON DEVONO METTERE A REPENTAGLIO IL PERMESSO DI RESIDENZA E LA NATURALIZZAZIONE - ANCHE IN QUESTO CASO SIAMO SOLIDALI!

venerdì, 1. maggio 2020

Da INES Istituto Nuova Svizzera

 

La pandemia del coronavirus non è solo una crisi sanitaria, ma anche sociale ed economica. Molte persone sono minacciate dalla disoccupazione, dipenderanno dall'aiuto sociale e dovranno indebitarsi, anche in Svizzera. Ciò ha enormi conseguenze finanziarie e sociali, ma anche - cosa che molti non sanno - legali. Il criterio dell'"integrazione economica" svolge un ruolo decisivo nelle decisioni relative al permesso di residenza e alla naturalizzazione. La pandemia del coronavirus è quindi una minaccia esistenziale per molte persone. Ciò riguarda potenzialmente un quarto della popolazione residente che non ha la cittadinanza svizzera, ma che sostiene e contribuisce a costruire il paese quotidianamente.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

martedì, 21. gennaio 2020

Da Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

giovedì, 16. maggio 2019

Da Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

venerdì, 9. aprile 2021

Da Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

mercoledì, 9. settembre 2020

Da Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

#DeepDiversity

Glossario
Glossario #Nuova Svizzera

 

Il glossario #NuovaSvizzera presenta le nozioni rilevanti che permettono di comprendere in maniera fondata e critica i temi legati alla migrazione, al pluralismo e al razzismo in Svizzera.

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

domenica, 20. giugno 2021

Da Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

giovedì, 3. giugno 2021

Da Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

domenica, 30. maggio 2021

Da Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

giovedì, 15. aprile 2021

Da Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

venerdì, 6. marzo 2020

Da Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

lunedì, 15. luglio 2019

Da Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

giovedì, 8. aprile 2021

Da Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

lunedì, 15. giugno 2020

Da INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

INES